Der Gedanke

Das Internationale Fußballbegegnungsfest 2018 für C-Junioren-Mannschaften ist die Fortsetzung des bundesweiten bewegenden Erinnerungstag an den ehemaligen jüdischen Fußballclub SK Bar Kochba Leipzig im Jahr 2013 und unserer Internationalen Fußballbegegnungsfeste der Vorjahre in 2015, 2016 und 2017. An den vier Tagen im Jahr 2017 konnten wir rund über 3.000 Sportler wie Besucher zu den verschiedenen Veranstaltungen des Festes begrüßen. Die internationalen Gäste reisten hierbei u.a. aus Australien, Südafrika, den USA, Kanada, Neuseeland, Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Israel, Italien, der Schweiz und der Tschechischen Republik an.

 
Verschiedene Fernsehsender veröffentlichten in den letzen Jahren mehrere Dokumentationen über unser bundesweites Engagement im Sport gegen Antisemitismus und für Demokratie. Auch mehrere Filme über das Engagement unseres Vereins für Demokratie haben wir veröffentlicht.

 Unser Fußballbegegenungsfest 2018 ist ein mehrtägiges interkulturelles wie internationales Fußballbegegnungsfest der Extraklasse. Ein Fest, welches zuallererst der Toleranz und der Akzeptanz im Dialog dient; sowohl für die vielen teilnehmenden Zuschauer (wir rechnen mit weit über 3.000 Besuchern dieses Jahr) als auch für die verschiedenen Sportler. Zugleich erwartet Euch ein interessantes wie abwechlungsreiches Programm.

Auch das Teilnehmerfeld ist breit gestreut: Traditionsmannschaften aus ganz Deutschland, Mannschaften aus Flüchtlingsprojekten wie internationale Teams aus Israel und der Tschechischen Republik. Alle teilnehmenden Mannschaften fördern dieses Ansinnen der Begegnung und der Toleranz. Insbesondere die Vereine mit Spielern jüdischen Glaubens erleben an diesem Begegnungsfest eine offene Atmosphäre, auch in ihren eigenen Regionen sind sie oftmals Anfeindungen ausgesetzt.

Sie alle spielen an diesem Tag im schönsten Sommer zum dritten Male den „Max- und Leo-Bartfeld-Pokal“ aus. Diese Familie engagierte sich im vom nationalsozialistischen Terror- und Gewaltregime zwangsaufgelösten jüdischen Fußballverein SK Bar Kochba Leipzig; die Familie stellte mit Max Bartfeld in den 30´er Jahren des vergangenen Jahrhunderts darüber hinaus einen überregional bekannten Leichtathleten. Mit der ausdrücklichen Zustimmung der letzten lebenden Familienmitglieder aus dieser Zeit wird der Preis der Familie Bartfeld ausgespielt, als Zeichen der Toleranz und eines entschiedenen Einsatz gegen Antisemitismus im Fußballsport wie in der Gesellschaft.

Darüber hinaus wird dadurch stellvertretend die Ermahnung an die Verbrechen des nationalsozialistischen Terror- und Gewaltregimes wachgehalten. Umrahmt wird dieses Fußballfest von verschiedenen sportkulturellen Veranstaltungen. 

 Es ist ein internationales Fest des Sportes, der Demokratie wie ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus. 
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