Der Gedanke

Das Internationale Fußballbegegnungsfest 2017 für C-Junioren-Mannschaften ist die Fortsetzung des bundesweiten bewegenden Erinnerungstag an den ehemaligen jüdischen Fußballclub SK Bar Kochba Leipzig im Jahr 2013 und unserer Internationalen Fußballbegegnungsfeste in den Jahren 2015 und 2016. An drei Tagen im Juli 2016 konnten wir hierbei über 2.500 Sportler wie Besucher in der Sportschule Leipzig wie bei der BSG Chemie Leipzig begrüßen. Die internationalen Gäste reisten hierbei aus den USA, Kanada, Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Israel, Italien, der Schweiz und der Tschechischen Republik an.

Verschiedene Fernsehsender veröffentlichten mehrere Dokumentationen über unser bundesweites Engagement im Sport gegen Antisemitismus. So auch über unseren Besuch bei einem der letzten Zeitzeugen des SK Bar Kochba Leipzig und Überlebenden der Shoa, Ze´ev Bar, in Amsterdam.
 
Unser Fußballbegegenungsfest 2017 ist ein mehrtägiges interkulturelles wie internationales Fußballbegegnungsfest der Extraklasse. Ein Fest, welches zuallererst der Toleranz und der Akzeptanz im Dialog dient; sowohl für die vielen teilnehmenden Zuschauer (wir rechnen mit weit über 4.000 Besuchern für dieses Jahr) als auch für die verschiedenen Sportler. Zugleich erwartet Euch ein interessantes wie abwechlungsreiches Programm.
 
 Auch das Teilnehmerfeld ist breit gestreut: Traditionsmannschaften aus ganz Deutschland, Mannschaften aus Flüchtlingsprojekten wie internationale Teams aus drei Nationen. Alle teilnehmenden Mannschaften fördern dieses Ansinnen der Begegnung und der Toleranz. Insbesondere die Vereine mit Spielern jüdischen Glaubens erleben an diesem Begegnungsfest eine offene Atmosphäre, auch in ihren eigenen Regionen sind sie oftmals Anfeindungen ausgesetzt.

Sie alle spielen an diesen Tagen im Sommer den „Max- und Leo-Bartfeld-Pokal“ aus. Diese Familie engagierte sich im vom nationalsozialistischen Terror- und Gewaltregime zwangsaufgelösten jüdischen Fußballverein SK Bar Kochba Leipzig; die Familie stellte mit Max Bartfeld in den 30´er Jahren des vergangenen Jahrhunderts darüber hinaus einen überregional bekannten Leichtathleten. Mit der ausdrücklichen Zustimmung der letzten lebenden Familienmitglieder aus dieser Zeit wird der Preis der Familie Bartfeld ausgespielt, als Zeichen der Toleranz und eines entschiedenen Einsatz gegen Antisemitismus im Fußballsport wie in der Gesellschaft.
Darüber hinaus wird dadurch stellvertretend die Ermahnung an die Verbrechen des nationalsozialistischen Terror- und Gewaltregimes wachgehalten. Umrahmt wird dieses Fußballfest von verschiedenen sportkulturellen Veranstaltungen. 
 
 
Es ist ein internationales Fest des Sportes, der Demokratie wie ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus. 
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